Jetzt sieht man sie wieder überall auf den Strassen. Die Zeitungen sind voll davon und auch im Internet kursieren die obskursten Seiten. Man kann Member werden. Sie suchen Unterstützung in jeder erdenklichen Form. Hunderte von Volontären werden rekrutiert um ihre Veranstaltungen reibungslos über die Bühne zu bringen. Hymen und Loblieder werden geschrieben und verteilen sich über Internet rasend schnell. Sakral, emotional, mit eingängigen Melodien und zum mitsingen, bzw. mitgrölen getunten Texten…
…präsentieren sich ihre Anbetungslieder (Link Swiss Capital Version). Mit ihnen versucht man die breite Masse in Leidenschaft und Enthusiasmus zu versetzten.
Doch diese Konfession bleibt nicht unter sich selbst. Sie missbraucht berühmten Persönlichkeiten und Politiker um für sie die Werbetrommel zu rühren. Staats- und Stadtpräsidenten treten für ihre Sache ein. Aber auch im normalen Leben sind sie omnipräsent. Gebäude und der öffentliche Raum werden verändert oder sogar abgesperrt, nur damit diese Glaubenrichtung ihrer Religion huldigen kann. Überall hängen ihre Wimpel und Werbeplakate, es gibt kein Entrinnen. Jede andere Glaubensrichtung würde schon lange als Sekte geächtet werden, wenn sie so auftreten würde.
Unmut kam lediglich auf, als sie ihren Anhänger versuchten während ihren Veranstaltungen vorzuschreiben wo sie sich aufhalten und was sie trinken, bzw. eben nicht trinken dürfen. Doch jede Art von Zweifel oder deren Äusserung werden von der Organisation, mit Verweis auf Bündnisse mit der Regierung, im Keim erstickt.
Ich freue mich schon jetzt, dass in 195 Tage die UEFA EURO 08™ vorbei ist.
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Nach dem ersten Textabschnitt habe ich gemeint Du redest vom Web 2.0
[...] Neuauflage vom Blogeintrag 18.12.07 Verfasst von Herr H. Eingeordnet unter
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